Protektionismus
Agrarprotektionismus
Abschottung bringt nichts: Mit Zöllen und zahlreichen Handelsbarrieren wehren sich die Industrieländer vor allem gegen billige Agrarprodukte aus Entwicklungsländern. Das ist unfair, weil wir arme Staaten daran hindern, ihre einzigen Wettbewerbsvorteile – billige Rohstoffe und preiswerte Arbeitskraft - zu nutzen und sich mehr Wohlstand zu erarbeiten. Außerdem treibt der Agrarprotektionismus bei uns die Preise in zusätzliche Höhen.
Am Ende zahlt der Verbraucher sogar doppelt: durch erhöhte Lebensmittelpreise und in Form von Beihilfen der Europäischen Union für die Landwirtschaft. 50 Milliarden Euro gibt die EU allein für die gemeinsame Agrarpolitik aus, ohne sie im einzelnen für jeden klar und erkenntlich offen zulegen.
